Ansicht der Burg Sooneck von Lange/Rohbock, Stahlstich um 1845, EBI-Grafiksammlung
Unter der Familie von Breidbach-Bürresheim wurden noch im 17. Jahrhundert die Befestigungsanlagen der Burg verstärkt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg teilte Sooneck das Schicksal zahlreicher Burgen und wurde von den Franzosen 1689 zerstört. Das Domkapitel vergab die Ruine mit den dazu gehörenden Ländereien 1774 an vier Winzer aus Trechtinghausen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte Sooneck in den Besitz der Gemeinde Niederheimbach und 1834 schließlich an den Kronprinzen und späteren preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und dessen Brüder Wilhelm, Karl und Albrecht.
In den Jahren 1843-64 erfolgte in drei Bauabschnitten die Wiederherstellung der Burgruine unter Wahrung von großen Teilen des spätmittelalterlichen Baubestandes. Die Burg diente den Mitgliedern des Königshauses als Jagdsitz. Karl Schnitzler, Festungsbaumeister zu Koblenz, fertigte die Pläne für die Wiederherstellung an. Die oberste Bauleitung hatte der Generalmajor von Wussow inne.
1918 ging die Burg in preußischen Staatsbesitz über und nach dem Zweiten Weltkrieg folgte das Land Rheinland-Pfalz.
Seit 1948 gehört Burg Sooneck zu den Objekten der staatlichen Schlösserverwaltung Burgen, Schlösser, Altertümer und wird museal genutzt.