Grundriss aus Schellack (1976)
Die Ostseite,  'das eigentliche Schloss', wird von dem 1417 erstmals genannten "nuwe Buwe" mit seinen vier markanten Rundtürmen bestimmt, der ebenfalls zum Typ der Vierturmdonjons gehört und vermutlich unter dem 1414 verstorbenen Graf Simon III. begonnen wurde. Der in seinem Mauerwerk noch vollständig erhaltene Bau wurde zunächst ab 1520 umgestaltet.
Sein heutiges Erscheinungsbild wird von dem Wiederaufbau nach der Zerstörung von 1689 geprägt. In den Jahren 1718-1728 entstand nach Plänen des kurtrierischen Hofbaumeisters Hans Georg Judas und unter Verwendung der Ruine des "Neuen Baus" das heutige dreigeschossige Schlossgebäude mit seinen viergeschossigen Türmen, die durch barocke Hauben akzentuiert werden. Im Nordwesten des Schlossareals, im Bereich des ehemaligen Halsgrabens, entstanden wohl im 18. Jahrhundert die Bauten des zum Schloss gehörenden Wirtschaftshofes.

Grundriss

Grundriss Erdgeschoss aus KD Hunsrück (1977)