1348 heiratet Graf Simon von Sponheim-Kreuznach die Tochter und Alleinerbin des Grafen Heinrich II. von Vianden, was einen Anlass für die Errichtung eines neuen Burggeländes gegeben haben könnte. Jedenfalls stammt aus dem Teilungsvertrag von 1417 eine erste Nennung einer vielleicht Mitte des 14. Jahrhunderts errichteten Burganlage, als ein Fünftel von Burg und Herrschaft Gemünden an Kurpfalz gelangte und sowohl der ältere "hohe Turm" als auch der "Neue Bau" gemeinschaftlicher Besitz bleiben sollten. Ein weiteres Fünftel wurde 1422 an Kurfürst Ludwig von der Pfalz versetzt. Die übrigen drei Fünftel teilten sich die Markgrafen von Baden und die Grafen von Veldenz. Im Jahre 1444 ging der Veldenzer Anteil an das Herzogtum Pfalz-Simmern über.
Die Besitzverhältnisse zu Gemünden vereinfachten sich erst im Jahre 1514 mit dem Erwerb des Schlosses durch Friedrich Schenk von Schmidtburg, das seitdem den Hauptwohnsitz der Herren von Schmidtburg bildete. Auch Schloss Gemünden wurde 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört.
Nachdem es 1718-1728 erneuert worden war, gelangte es auf dem Erbwege an die Freiherren von Salis-Soglio.

Historische Ansichten von Gemünden