Grundriss

Grundriss aus DBV-Dokumentation
Die auf einem langgestreckten Felsrücken gelegene Burganlage nimmt ein von Norden nach Süden gestrecktes Rechteck ein, dessen Nordseite ausgebuchtet ist.

Die schmale Südseite wird durch einen Halsgraben gesichert. Hier liegt auch der durch ein - im Historismus erneuertes - Tor mit Zugbrücke und Fallgatter gesicherte Zugang. Dieser wird zusätzlich durch den runden Bergfried der sogenannten Trierer Burg geschützt.
An die östliche Ringmauer lehnen sich ein 1915 wiederhergestelltes Gebäude sowie der sog. "Palas" an. Zutaten des Späthistorismus sind auch die im Stil der späten Romanik gehaltene Bi- und Triforienfenster in der Außenwand des Palas.

Durch eine Quermauer war der südliche Trierer Teil vom nördlichen Kölner Teil getrennt. Diese sog. "Kölner Burg" im Nordteil der Anlage verfügte über einen eigenen, ebenfalls runden Bergfried, so dass die Burg ihre charakteristische Ansicht mit zwei runden Bergfrieden erhielt. Zu den Baulichkeiten des nördlichen  "Kölner" Teils gehörte auch ein mit zwei runden Tourellen versehenes Gebäude. Inmitten des südlichen  "Trierer" Burghofs finden sich Reste der Zisterne (siehe Bild unten).
Ursprünglich war die Burg mit der im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts entstandenen Ortsbefestigung verbunden. Bereits 1542 wird die Burg als baufällig bezeichnet, 1616 wurde sie ihres Dachwerks beraubt. Wohl 1689 ist sie endgültig ruiniert worden.

Im Zuge der späthistoristischen Wiederherstellung entstanden das Torhaus sowie verschiedene Wohngebäude im Bereich der Kernburg.
Nach Beschädigungen durch amerikanischen Artilleriebeschuss im zweiten Weltkrieg wurde das Wohnhaus in den 1960er Jahren erneut aufgebaut.

Weitere Bilder

Burghof mit Zisterne, Foto: Friedrich