Poterne, Foto: Friedhoff (2008)
Die östliche Angriffsseite wurde ursprünglich durch einen doppelten Halsgraben gesichert.
Der Zugang für Besucher erfolgt von der Südseite durch das äußere Burgtor und die unterhalb der Vorburg gelegene Zwingeranlage. Beachtung verdient der mächtige, mit einem spätgotischen Fachwerkobergeschoss und kleinen Rundtürmchen versehene Flankenturm sowie ein weiterer runder Flankenturm, der zweifach über Rundbogen- und Maßwerkfries vorkragt. Bemerkenswert ist ferner die von zwei ebenfalls gerundeten Flankentürmen gefasste Nordwestseite mit dem Zugang zur Kölner Burg. Dort findet sich das im 13./14. Jh. im Rheinland und in der Eifel verbreitete Motiv des Doppelturmtores (vgl. Mürlenbach, Kasselburg, Monschau, Heimach, Welschbillig). Die Trierer Burg wurde ab 1473 ausgebaut. Nachdem die recht komplizierten Besitzverhältnisse der Ganerbenburg geklärt waren und sich die Anlage 1659 im Alleinbesitz der Herren von Breitbach befand, ließ Anna Magdalena von Metzenhausen, die Witwe des Wolf Heinrich von Breitbach 1659-1661, Bürresheim barock umgestalten. Zu dieser Zeit entstand über dem Kanonenweg der Südflügel der Trier Burg, der als "Amtshaus" bezeichnet wird. Zwischen dem Amtshaus und dem spätgotischen Wohnbau wurde ein weiteres Gebäude aufgeführt. Um 1700 ließ Georg Reinhard von Breitbach-Bürresheim zwischen dem gotischen Wohnbau und dem Bergfried den Kapellenbau errichten.

Weitere Ansichten Schloss Bürresheim, Fotos: Friedhoff (2008)
Vor der Südseite der Burg wurde um 1680 ein französischer Barockgarten angelegt, den man 1952 in seiner heutigen Form rekonstruierte.