Meißner (1711)
Neben ihnen treten als Mitbesitzer der Burg die Herren von Schöneck und die von Bell in Erscheinung. Die Schönecker veräußerten 1473 ihre Hälfte an Bürresheim an die Familie von Breitbach, die vier Jahre später, 1477 auch den Anteil der Herren von Bell in ihren Besitz brachte.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kam die Kölner Westburg durch Erbschaft an die Familie Schilling von Lahnstein. Der Familie von Breitbach, die sich seit 1691 von Breitbach zu Bürresheim nannte, gelang es bis 1669, die übrigen Anteile zu erwerben und somit Alleinbesitz von Schloss Bürresheim zu werden.
Das Erbe der von Bürresheim traten 1796 die Grafen von Renesse an. Ihnen folgten als Eigentümer 1921 die Grafen von Westerholt.
1938 ging Schloss Bürresheim mit seiner gesamten Ausstattung an den Provinzialverband der Rheinprovinz und nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 an die Verwaltung der Staatlichen Schlösser Rheinland-Pfalz und dessen Nachfolger über.