Startseite mit Karte
Schlösser
Burgen
Burgruinen
Burgstellen
Feste Häuser
Feste Häuser
Über uns
Literatur
Kontakt
Impressum
Hilfe
Suche
Detailsuche
Datenschutz

Genovevaburg  

Der Trierer Erzbischof Heinrich I. von Vinstingen begann im Jahr 1280 unweit der Grenze zum benachbarten Kurköln mit dem Bau dieser Burganlage. Es handelt sich somit um eine Landesburg des Erzbistums Trier. Die Talsiedlung Mayen, die zu Füßen der Burg lag, erhielt 1291 Stadtrechte und wurde noch vor 1300 mit einem starken Mauerring versehen. Die Erwähnung eines Konrad von Kottenheim als Burgmann zu Mayen 1301 setzt die Fertigstellung der kurfürstlichen Burg voraus. Wie viele andere, wurde auch diese Burganlage 1689 durch die Franzosen zerstört. Hier bedeutete dies aber nicht das Ende.

... mehr

Die Burg erhebt sich am Südostende der Stadt auf einem hohen, nach Süden steil abfallenden Schieferfelsen. Sie hat einen unregelmäßig-siebeneckigen Grundriss (siehe Folgeseite) und wurde im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts erbaut. Typologisch ist sie dem Kastelltyp zuzuordnen. Von der mittelalterlichen Gründungsanlage des ausgehenden 13. Jahrhunderts blieben Teile der Ringmauer mit drei Rund- bzw. dreiviertelrunden Flankentürmen sowie der runde Hauptturm (Goloturm) erhalten. Der Zugang zur Hauptburg liegt im Osten und erfolge durch ein gotisches Spitzbogentor.
An der Südseite erhebt sich der runde, 27,5 m hohe Bergfried. Er hat einen Durchmesser von 10 m und sicherte ein feldseitiges Tor. Ein zweiter Zugang zum Burgareal der Kernburg liegt zur Stadtseite hin. An den Bergfried schließen sich im Verband in gewinkelter Linie die Verbindungsmauern zum Nordost- und zum Südwestturm an. Die Mauern werden in Höhe des Wehrgangs durch Schießscharten durchbrochen. Zwischen dem Nordost- und dem Nordwestturm lag - der Stadt zugewandt - der Palas, der sich unmittelbar an die Ringmauer anlehnte. An seine Stelle trat zu Beginn des 18. Jahrhunderts, also während der zweiten wichtigen Bauphase zwischen 1700 und 1710, ein Barockbau. Ferner wurde in dieser Wiederaufbauphase der sog. Marstallbau unterhalb des Goloturmes errichtet. Der Hauptturm sowie zwei weitere Flankentürme erhielten 1702 "welsche Hauben".
Dass die Burg auch über eine Kapelle verfügte, belegt eine Erwähnung aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Diese im 18. Jahrhundert niedergelegte Kapelle befand sich vermutlich in der Südostecke des Burghofs. Die gesamte Kernburg wird von einer Zwingermauer umgeben, die in der Nähe des Nordwestturms durch einen zur Stadt ausgerichteten Batterieturm verstärkt wird.
 

... zum Grundriss und Luftaufnahme

Genovevaburg, Foto: Friedhoff (2008)
Genovevaburg, Foto: Friedhoff (2008) Genovevaburg, Foto: Friedhoff (2008)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

Anfahrt

Zugang


Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr, ganzjährig geöffnet.

weitere Informationen:
Allgemeines Anfahrt Events Gastronomie Geschichtliche und bauliche Daten Literatur Tourismus Übernachtung Umgebung zurück zur Startseite der Burg/Schloss

Information Information
Cafe Cafe
Tickets Tickets
Shop Shop
Toiletten Toiletten
Parken Parken
Behindertengerecht Behinderten-
gerecht
Busparkplatz Busparkplatz
Website Website
Führungen Führungen
Museum Museum
Literatur Literatur