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Hilchenhaus  

Das Hilchenhaus ist bis 2013 nicht zu besichtigen. Es gibt eine Bauliche Konzeption zum Umbau des Hilchenhauses (Download pdf 9,23 MB).
Im Erdgeschoss soll der Gutsausschank Hilchenkeller wieder hergerichtet werden. Im ersten Stock wird ein Rittersaal als Standesamt und als Festsaal für Veranstaltungen und standesamtliche Eheschließungen entstehen.     Weiter sind in dem Gebäude eine Touristeninformation und Museumsräume geplant. 

Die Anfänge des städtischen Adelssitzes Hilchenhaus reichen bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück.
Der Adelshof wurde 1546-1548 für den kaiserlichen Feldmarschall Johann Hilchen von Lorch erbaut. Nach dem Tode des Bauherrn bereits 1546 ging das Anwesen an die von Hunoltstein über. Der Giebel wurde offenbar erst 1573 in seiner jetzigen Form vollendet. In der Folgezeit wechselten die Eigentümer des Hauses häufig.
1926 erwarben die Grafen Kanitz das Hilchenhaus.
Nach Beschädigungen 1945 wurde das Gebäude wiederhergestellt.
 

Bei dem Hilchenhaus, dem Stammsitz der Hilchen von Lorch, handelt es sich um einen monumentalen dreigeschossigen Giebelbau, der im Wesentlichen 1546-1548 errichtet wurde und zu den bedeutendsten Renaissancegebäuden des Mittelrheingebietes zählt.
Der aufwändige, zur Rheinfront orientierte Renaissance-Giebel wurde erst 1573 unter der Familie von Hunoltstein vollendet. Gegliedert wird der vierstöckige Staffelgiebel durch dünne Lisenen und Voluten. Die Fassade zeichnet sich durch einen zweistöckigen Erker auf zwei Säulen aus. Vor dem ersten Stockwerk befand sich ursprünglich ein Balkon mit reicher steinerner Wappenbrüstung, der auf großen Konsolsteinen vorkragte.
Seitlich schließt sich an das Haus ein quadratischer Treppenturm an, dessen Portal mit schlichter, von Pilastern umrahmter Rechtecktür die Jahreszahl 1548 aufweist.
Im Inneren des Hauses sind einige Räume im Sockelgeschoss kreuzgratgewölbt. Das Hauptgeschoss ist durch einen Flur in zwei Hälften geteilt. Im hinteren Teil finden sich ein mit zwei Kreuzrippen überspannter Raum (vielleicht die Kapelle) sowie die Küche und die tonnengewölbte Speisekammer. Die Vorderseite nimmt der zum Rhein hin gelegene, flachgedeckte Saal ein, der eine südlich vorspringende Erkernische mit einem feingliedrigen Netzgewölbe aufweist.

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Zum Grundriss

Hilchenhaus, Front, Foto: Friedrich (2008)
Hilchenhaus, Seitenansicht, Foto: Friedrich (2008) Hilchenhaus, Seitenansicht, Foto: Friedrich (2008)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

Anfahrt

Zugang


Öffnungszeiten: Wegen Sanierungsarbeiten bis ca. 2013 nur von außen zu besichtigen. Das historische Hilchenhaus in Lorch ist in das Investitionsprogramm des Bundes für nationale UNESCO-Welterbestätten aufgenommen worden.

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