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Reichenstein  

Burg Reichenstein zählt zu den bedeutenden späthistoristischen Burgenausbauten am Mittelrhein und dokumentiert eindrucksvoll den Repräsentationswillen einer großbürgerlichen Unternehmerfamilie in der wilhelminischen Zeit.
 

Wann die Burg Reichenstein gegründet wurde, ist bislang nicht bekannt.
Ob sie bereits im 11. Jahrhundert zum Schutz des Fernbesitzes der Abtei Kornelimünster im Raum Trechtinghausen angelegt wurde, ist unklar. Erstmals urkundlich erwähnt wird Burg Reichenstein 1213 im Zusammenhang mit der Amtsenthebung des Vogtes Gerhard Reimbodo von Bingen. Im darauf folgenden Jahr erhielten die Herren von Bolanden die Vogtei und ab 1241 folgen ihnen ihre Verwandten, die Herren von Hohenfels. Im Zuge einer Landfriedensmaßnahme wurde Burg Reichenstein - wie die benachbarte Burg Sooneck und andere Anlagen - 1253 von einem Aufgebot des Rheinischen Städtebundes zerstört. 1270 veräußerte die Abtei Kornelimünster ihren Fernbesitz mit den Burgen Sooneck und Reichenstein zu gleichen Teilen an den den Mainzer Erzbischof, Domstift und Mariengredenstift zu Mainz. 1282 erfolgte eine abermalige Zerstörung Reichensteins durch König Rudolf von Habsburg.

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Bei der Burg Reichenstein handelt es sich um eine bergfriedlose Schildmauerburg, die in Spornlage über dem Eingang des Morgenbachtales errichtet wurde.
Der grundlegende Um- und Ausbau der Burg an der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert hat die ursprüngliche Situation der mittelalterlichen Burg weitgehend verunklärt. Der noch erhaltene geringe mittelalterliche Baubestand - es handelt sich im Wesentlichen um die imposante Schildmauer sowie Ringmauerreste - ist sehr wahrscheinlich in die Zeit zwischen 1282 und 1344 zu datieren.
Eine Ansicht aus dem Jahr 1629 zeigt noch einen rechteckigen Wohnturm, der die Nordostecke des Kernburgareals einnahm. Die neugotische Anlage ist von Norden aus zugänglich. Das dreigeschossige Hauptgebäude liegt - umgeben von der Schild- und der Ringmauer - im Nordwesten der Anlage. Der unregelmäßige Grundriss des Gebäudes resultiert aus der Einbeziehung mittelalterlicher Baureste.

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Gesamtansicht, Foto: Friedhoff (2009)
Turmspitze, Foto: Friedhoff (2009) Wappenstein, Foto: Friedhoff (2009)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

Anfahrt

Zugang


Öffnungszeiten: 1. März - 15. November
Di - So von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet

weitere Informationen:
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