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Ober-Olm  

Schloss Ober-Olm repräsentiert den Typus eines barocken Jagdschlosses.
 

Im Waldgebiet von Ober-Olm ließ 1764 der Mainzische Erzbischof und Kurfürst Emmerich Joseph von Beitbach-Bürresheim für 600 Gulden ein schlichtes Jagdschloss errichten.
Die parallel zur Bretzenheimer Straße angelegte Schneise bildete eine Sichtachse von dem kleinen Jagdschloss zum Mainzer Dom. Als 1787 Kal Theodor von Dalberg als Weihbischof in sein Amt eingeführt wurde, diente ihm das kleine Schloss zu Ober-Olm mit dem Jagdrevier als Schauplatz eines Empfangs.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte das Schloss in staatlichen Besitz (Großherzogtum Hessen).
Ab 1816 beherbergte Schloss Ober-Olm einen Forstbetrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich dort die Oberförsterei Mainz. 1957 erwarb die Familie Philipp Haag das zuvor grundlegend sanierte Schloss.
 

Bei dem Jagdschloss Ober-Olm handelt es sich um ein schlichtes zweigeschossiges Herrenhaus von fünf zu zwei Fensterachsen.
Der rechteckige Bau weist ein Walmdach und seitlich eine Toreinfahrt auf. Über dem Portal befindet sich ein hübsche Wappenkartusche.

Ober-Olm Gesamtansicht, Foto: Friedhoff (2009)
Ober-Olm Gesamtansicht, Foto: Friedhoff (2009) Inschrift: Johann Wolfgang v. Goethe weilte hier am 29. Mai und 3. Juni 1793 während der Belagerung von Mainz als Gast des preußischen Gesandten am Kurmainzischen Hofe Joh. Fried. Freiherrn v. Stein.

Anfahrtsbeschreibung Zugang

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Öffnungszeiten: Nur von außen zu besichtigen.

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