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Wildburg  

Vermutlich wurde die Wildburg in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Auftrag des Kaisers Friedrich I. Barbarossa auf dem Grund und Boden des Klosters Ravengiersburg als Reichsburg gegründet.
Sie hatte u. a. die Aufgabe, den umfangreichen Reichsforst im Soonwald zu schützen. Im Jahr 1253 (nach Schellack 1976) bzw. 1266 (nach Backes / Caspary / Müller-Dietrich 1977) begegnet in der schriftlichen Überlieferung erstmals ein Reichsministerialen-geschlecht, das sich nach der Wildburg nennt.
Bereits im 13. Jahrhundert beginnt aufgrund verschiedener Lehensverhältnisse die Umwandlung zur Ganerbenburg. 1283 werden Johann und Heinrich von Metzenhausen, 1293 Hermann von Sabershausen als Miteigentümer genannt. Für 1311 sind drei Ganerbenstämme überliefert (die von Wildburg, die Böheimer von Dill sowie die Ritter von Sponheim). Lehensherren waren mittlerweile die Erzbischöfe von Trier und von Mainz. Im Jahr 1321 gestattete Kaiser Ludwig der Bayer seinem Parteigänger, dem Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg, Aufenthalt und Öffnung in der Reichsburg.

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Genauere Untersuchungen zu den Anfängen und zur baulichen Entwicklung der schwer zugänglichen Wildburg sind bislang noch nicht durchgeführt worden, so dass wenig Konkretes zur Baugeschichte zu sagen ist.
Aus einem langgestreckten Quarzit-Felsgrat auf der Höhe des Bergrückens ragen im ehemaligen, ovalen Burgareal von ca. 100 bzw. 140 Meter Durchmesser drei 10 - 15 Meter hohe Felsen auf. Sie bilden die Mittelachse der ovalen Anlage, die durch einen doppelten Grabenring umschlossen wird. Auf diesen Felsformationen dürften sich - ähnlich zahlreichen Burgen in der Pfalz - die Wehr- und Wohnanlagen befunden haben. Insbesondere der mittlere Fels, die Kern- oder Oberburg, weist auf der Ostseite geringe Reste des Unterbaus eines runden, vielleicht als Bergfried anzusprechenden Turmes auf (Durchmesser 6,60 Meter, Mauerstärke 2,30 Meter, möglicherweise der urkundlich bezeugte  'lange Turm'). Auf der Südseite dieses kleinen Felsplateaus befindet sich ein 1,10 Meter starker, zwei Meter langer und 1,50 Meter hoher Mauerrest, der vielleicht zu einer das Plateau einfassenden Ringmauer gehört haben mag. Ob diese wenigen Mauerreste aus der Entstehungszeit der Anlage im 12. Jahrhundert stammen, ist denkbar, aber ohne genauere Untersuchungen nicht zu entscheiden.

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Wildburg, Foto: Friedrich (2008)
Wildburg, Foto: Friedrich (2008) Wildburg, Foto: Friedrich (2008)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

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Öffnungszeiten: Jederzeit frei zugänglich.

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