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Koppenstein  

Ob als Initiatoren der Burg Koppenstein die Grafen von Sponheim (um 1100) in Frage kommen, oder ob es sich um eine Gründung der Nahegaugrafen aus dem 10. Jahrhundert handelt, konnte bislang noch nicht geklärt werden.
Belegt ist, dass Koppenstein im Jahr 1155 durch Graf Kraffto von Sponheim an das Kloster Sponheim abgetreten wurde. Um 1325 wurde Burg Sponheim durch Johann II. von Sponheim im Zuge eines Tausches zurückerworben. 1330 erlaubte Kaiser Ludwig der Bayer die Errichtung einer befestigten Stadt (1389 Erneuerung des Stadtrechtes), was aber für das exponiert gelegene Koppenstein keine wirkliche Stadtsiedlung initiieren konnte. Auch wenn für 1339 eine Kapelle im  'Suburbium ' erwähnt wird, ist umstritten, ob die geplante Stadt jemals funktionsfähig fertig gestellt worden war.
Koppenstein bildete den Mittelpunkt eines eigenen Amtsbezirks im Oberamt Kirchberg. Der Verfall der Burg scheint bereits im späten 15. Jahrhundert eingesetzt zu haben. Zwar werden 1541 und 1571 noch durch die Simmerner Herzöge Burglehen an die Ritter von Koppenstein verliehen, jedoch schon 1592 wird die abseitig gelegene Burg als "zerfallen" bezeichnet und wurde spätestens im 30jährigen Krieg endgültig verlassen.
Vor 1681 zog der Amtmann nach Gehlweiler.
Die Ruinenreste wurden 1908 und 1966/67 instand gesetzt.
 

Zur baulichen Entwicklung der auf einem steilen Felsgrat gelegenen Burg liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Von der sich auf einem schmalen zerklüfteten Felsgrat erhebenden Oberburg blieb im Wesentlichen der fünfeckige (9,20 x 4,40 Meter), 20 Meter hohe, aus Quarzitgestein aufgeführte Bergfried erhalten, der vermutlich zu den ältesten noch erhaltenen Teilen der Burg gehört (seine Spitze weist eine schmale Abflachung auf, so dass er in der Literatur auch als sechseckig bezeichnet wird. Vom Grundrissprinzip entspricht der rechteckige Baukörper mit vorangestellter Spitze aber den typischen fünfeckigen Bergfrieden). Sein Bruchsteinmauerwerk aus Quarzit wird in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert.

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... zu den Grundrissen

Bergfried, Foto: Friedrich (2008)
Mauerreste, Foto: Friedrich (2008) Mauerreste, Foto: Friedrich (2008)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

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Zugang


Öffnungszeiten: Frei zugänglich.

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