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Gemünden  

Die Anfänge einer 1301 erstmals urkundlich erwähnten Burganlage Gemünden am wohl namengebenden Zusammenfluss zweier Bäche (der vom Soonwald kommende Lametbach mündet hier in den Simmerbach) liegen im Dunkeln.
Wohl als Ausgleich für die in den Besitz der Abtei Sponheim übergegangene Burg Koppenstein errichteten die Grafen von Sponheim in Gemünden eine Landesburg unbekannten Aussehens, die 1301 erstmals urkundliche Erwähnung findet. Der Zeitpunkt ihrer Gründung ist jedoch unklar, manche vermuten diesen bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, ohne dass es bisher eine überzeugende Begründung hierfür gibt. Die Burg bildete den Mittelpunkt einer eigenen kleinen Herrschaft. Die Talsiedlung, die unterhalb der Burg lag, erhielt im Jahre 1330 Stadtrechte.

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Das Schloss setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
In der Westhälfte des Areals steht die Ruine des donjonartigen Wohnturms, der 1417 erstmals genannte "hoe Torn", der aufgrund der Ähnlichkeit mit der gut datierten Grevenburg (vgl. Herrmann 1993)  vermutlich in die Zeit um die Mitte des 14. Jahrhunderts zu datieren ist und zum ältesten noch erhaltenen Baubestand der Anlage gehört. Seine zur Angriffsseite gerichtete polygonale Wand ist als Schildmauer ausgebildet. Der heute lediglich bis zum ersten Obergeschoss erhaltene Baukörper wird in einer Bauaufnahme von 1716 überliefert. Demnach erhoben sich über dem Keller des rechteckigen, ca. 21,50 x 3,50 Meter großen Baus drei Wohngeschosse, den oberen Abschluss bildete vermutlich ein Wehrgeschoss. Nur zur Hofseite sind den Ecken zwei Rundtürme von 7,30 Metern Durchmesser vorgesetzt. Im ersten Obergeschoss befand sich offenbar der mit vier Kreuzstockfenstern und einem Kamin ausgestattete Saal, in dessen Westmauer ein kreuzgewölbter Raum eingefügt war, offenbar die Hauskapelle.
Der imposante Donjon gehört zusammen mit demjenigen der ebenfalls sponheimischen Grevenburg zum Typ der Vierturmdonjons, den beiden einzigen Vertretern eines im Hunsrück fremden Architekturtyps und stellt somit einen bewussten Anklang an die französische Burgenarchitektur dar.

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Gemünden, Gesamtansicht, Foto: Friedrich (2008)
Gemünden,  Foto: Friedrich (2008) Gemünden,  Foto: Friedrich (2008)

Anfahrtsbeschreibung Zugang

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Öffnungszeiten: Nur von außen zu besichtigen.

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